Die Munich-Re-Tochter Ergo will bis zum Jahr 2030 etwa 1000 Arbeitsplätze abbauen. Darauf habe sich Ergo mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht des «Handelsblatt». Betriebsbedingte Kündigungen blieben bis dahin ausgeschlossen. Ergo will in den nächsten Jahren verstärkt Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen; neben dem Stellenabbau sollen viele Beschäftigte deshalb auf neue Jobs umgeschult werden.
Munich Re will jährlich 600 Mio. Euro einsparen
Ergo beschäftigt dem Sprecher zufolge hierzulande rund 15'000 Menschen. Bis Ende der Dekade sollen jährlich etwa 200 Jobs wegfallen. Der Stellenabbau ist Teil eines Sparprogramms, mit dem Ergos Mutterkonzern Munich Re bis 2030 jährliche Kosten von insgesamt 600 Millionen Euro einsparen will.
