Das hat das Konkordat der Baudirektorinnen und -direktoren aller 26 Kantone als Sofortmassnahme nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana im Wallis beschlossen. Vom Verbot ausgenommen sind die bereits bewilligungspflichtigen Kategorien von Feuerwerkskörpern, wie das sogenannte Interkantonale Organ Technische Handelshemmnisse (IOTH) am Freitag mitteilte. In Sachen Brandschutz haben alle Kantone ihre Kompetenzen an das Konkordat abgetreten, weshalb der Entscheid schweizweit gültig ist.
Das Pyroverbot sei eine direkte Konsequenz der Brandkatastrophe, sagte der IOTH-Präsident und Freiburger Staatsrat Jean-François Steiert (SP) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das verheerende Feuer der Silvesternacht war von brennenden Wunderkerzen ausgegangen. Schon im Januar hatte der leitende Ausschuss des Gremiums angekündigt, ein solches Verbot zu beantragen. Nun hat die Plenarversammlung des Konkordats dem Antrag stattgegeben. Der Entscheid ist laut Steiert einstimmig gefallen. Die Kantone seien sich einig, dass diese Massnahme die Sicherheit mit einer kleinen Einschränkung massgeblich erhöhen könne.
