In der Regel im Spätsommer stehen die Krankenversicherer eher unfreiwillig im medialen Rampenlicht – wenn der durchschnittliche Prämienanstieg bekanntgegeben wird. Ende September 2025 verkündete Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneide auf einer Medienkonferenz in Bern den jüngsten Anstieg um durchschnittlich 4,4 Prozent. Explodierende Kosten im Gesundheitswesen, steigende Arzneimittelpreise, mehr Arztbesuche, eine höhere Lebenserwartung: Die Gründe für die stetig steigenden Prämien sind mannigfaltig, der Preis für ein gesundes und langes Leben ist hoch. Und wer will schon an der Qualität im Gesundheitswesen sparen?
Positivere Medienresonanz als im Vorjahr
Auch wenn die Krankenversicherungen gemeinsam mit gesundheitspolitischen Verantwortungsträgern nach passenden Rezepten suchen, um die Kostenspirale zumindest einzudämmen – ein Ende der Prämiensteigerungen ist nicht in Sicht und wird auch künftig für ein grosses Rauschen im Blätterwald sorgen.

