Nach Berechnungen der UBS erzielten die Kassen auf ihren Kapitalanlagen nach Abzug von Gebühren im Durchschnitt eine positive Performance von 0,40 Prozent. Im Januar hatte noch ein leichtes Minus von 0,19 Prozent resultiert. 

Nicht alle der von der UBS betrachteten Pensionskassen haben im Februar an der Börse gleich gute Ergebnisse erzielt. Die Bandbreite der Performances sei mit 2,19 Prozentpunkten sogar noch grösser als im Vormonat, schreibt die UBS am Mittwoch. Das beste Resultat habe mit 1,60 Prozent eine kleine Vorsorgeeinrichtung geliefert, das schlechteste mit -0,59 Prozent eine grosse Kasse.

Nach Gruppen aufgeteilt schlossen die kleinen Kassen mit weniger als 300 Millionen Franken verwalteter Vermögen mit einer Performance von durchschnittlich 0,67 Prozent am besten ab. Die mittleren Vorsorgewerke (300 Mio bis 1 Mrd) erreichten im Berichtsmonat ein Plus von 0,61 Prozent und die grossen Pensionskassen ein solches von 0,40 Prozent.

Steigende Zinsen im Februar

Der Handel im Februar sei von den steigenden Zinsen auf Staatsanleihen, insbesondere in den USA, gekennzeichnet gewesen, schreibt die UBS weiter. Besonders die Zinsen der längerfristigen Laufzeiten zogen stark an. Dazu geführt hätten der zunehmende Optimismus über ein baldiges Ende der Coronakrise und ein weiteres US-Wirtschaftshilfsprogramm.

Der Zinsanstieg hatte sich an den Finanzmärkten bemerkbar gemacht. Schweizer Anleihen verloren zufolge 1,32 Prozent an Wert und hätten somit das schlechteste Monatsergebnis aller Anlageklassen im UBS-Sample geliefert. Auch Fremdwährungsanleihen (-0,25%) und Schweizer Aktien (-0,11%) fielen zurück. Dagegen rückten internationale Aktien (+4,07%), Immobilien (+0,78%), Hedge Funds (+1,01%) und Private Equity mit Infrastruktur (+3,17%) vor. (awp/hzi/kbo)