Durch diese Verfehlungen sollen Schäden in Höhe von etwa 20 Millionen US-Dollar entstanden sein. Kan Mabara, Geschäftsführer von Prudential Life Insurance, einer Tochtergesellschaft von Prudential Financial, entschuldigte sich bei einer Pressekonferenz in Tokio «zutiefst» für «mehrere Fälle von Fehlverhalten». Prudential Life Insurance hatte letzte Woche in einer Erklärung mitgeteilt, dass Mitarbeiter durch unzulässige Handlungen 3,14 Milliarden Yen (20 Millionen Dollar) von Kunden erhalten hatten. Auch wurde bekannt gegeben, dass Mabara am 1. Februar zurücktreten wird.
Führungskräfte des Unternehmens erklärten auf der Pressekonferenz, dass die Vergütungsstruktur stark auf Provisionen ausgerichtet sei, was die Mitarbeiter davon abhalte, sich an die Regeln zu halten. «Wir haben Menschen angezogen, die ein übermässiges Verlangen nach Geld haben», sagte Mabara. «Wir hätten bei ihrer Führung besonders vorsichtig sein müssen, aber wir waren nicht so wachsam gegenüber Risiken, wie wir es hätten sein sollen.»
