Im Gegensatz zur Eigenkapitalrendite – die mitunter stark vom gewählten Kapitalmanagementansatz einer potenziellen Mutter- bzw. Holdinggesellschaft abhängt – liefert der ROI einen soliden Überblick über die Anlageperformance des Versicherers. Abbildung 1 verdeutlicht, dass acht Schadenversicherer (Anteil: 17,0 Prozent) zwischen 2015 und 2018 im Mittel einen Verlust aus ihren Kapitalanlagen erwirtschaftet haben – massgeblich bedingt durch das schlechte Finanzjahr 2018. Demgegenüber stehen drei Schadenversicherer, denen es gelungen ist, ROI über der 5-Prozent-Schwelle zu generieren. Ein Vergleich der beiden Sparten zeigt, dass die Schadenversicherer in diesem Zeitraum einen durchschnittlichen ROI in Höhe von 4,2 Prozent erzielen konnten, wohingegen die Krankenversicherer mit 2,1 Prozent einen niedrigeren durchschnittlichen ROI zu verzeichnen hatten. 

Abbildung 1: Verteilung ROI im Zweig Nichtlebensversicherung, 2015-2018

Abbildung 1: Verteilung ROI im Zweig Nichtlebensversicherung, 2015-2018,

Quelle: ZVG