Von Überschwemmungen und Bränden bis hin zu Cyberangriffen und Pandemien – Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen treten immer häufiger auf, verursachen immer höhere Kosten und sind immer schwerer zu bewältigen. Zudem wird die Versicherungslücke bei Naturkatastrophen-Grossereignissen immer grösser: So lagen die wirtschaftlichen Schäden durch Naturkatastrophen zwischen 1980 und 2024 weltweit bei schätzungsweise 6,9 Billionen US-Dollar, von denen zwei Drittel nicht versichert waren. Das geht aus dem aktuellen Bericht «Beyond Coverage: Redesigning public-private partnership programmes to reduce risk» des Thinktanks Geneva Association mit Sitz in Zürich hervor.
Die Grenzen der Versicherbarkeit
Damit stossen traditionelle Versicherungen und staatliche Hilfsmassnahmen nach Krisen an ihre Grenzen. Angesichts steigender unversicherter Schäden und angespannter öffentlicher Haushalte stehen politische Entscheidungsträger und Branchenführer laut Geneva Association vor einer dringenden Frage: Wie können Gesellschaften angesichts zunehmender Katastrophenrisiken einen erschwinglichen und zuverlässigen Schutz aufrechterhalten?

