In der repräsentativen Online-Umfrage von moneyland.ch gaben im April dieses Jahres nur noch 23 Prozent der 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, dass sie sich wegen des Corona-Virus grosse oder sehr grosse Sorgen machen. Im Vorjahr waren es über 50 Prozent. Auch die Angst vor Arbeitslosigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr markant reduziert. Die neue, grösste Sorge der Schweizerinnen und Schweizer ist der Ukraine-Krieg. Der militärische Konflikt in Europa, der im vorjährigen Sorgenbarometer von moneyland.ch noch nicht abgefragt wurde, schoss direkt auf Platz eins. 62 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben an, dass sie sich diesbezüglich grosse bis sehr grosse Sorgen machen. Darauf folgen Sorgen wegen des Klimawandels und Russland. 

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Auch die Sorgen um die Krankenkassen-Prämien sind merklich zurückgegangen: In den vergangenen Jahren war dieses Thema in der Schweiz jeweils der grösste Grund für Sorgen – noch grösser als Vorsorge- und Umweltthemen sowie das Coronavirus. 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung machen sich generell grosse oder sehr grosse Sorgen um die eigenen Finanzen. Damit ist dieses Thema nicht unter den grössten Sorgen der Schweiz. Die Ausnahme: Die eigenen Finanzen sind die viertgrösste Sorge der Befragten mit einem Vermögen von weniger als 20’000 Franken.

Frauen machen sich mehr Sorgen

In vielen Bereichen machen sich Frauen mehr Sorgen als Männer (Tabelle 2). So geben beispielsweise je 51 Prozent der befragten Frauen an, dass sie sich wegen eines Atomkriegs und eines dritten Weltkriegs grosse bis sehr grosse Sorgen machen. Bei den Männern sind es in beiden Fällen lediglich je 39 Prozent. Auffällig viele Frauen sorgen sich zudem um ihre Finanzen und um die Altersvorsorge. (hzi/wil)