An ihrem heutigen Capital Markets Day will Helvetia einen vertieften Einblick in die im März vorgestellte Strategie «helvetia 20.25» geben, wie die Versicherung in einem Communiqué mitteilt. «Helvetia konnte ihre Position in allen Ländermärkten und im Asset Management stärken», lässt sich Philipp Gmür, CEO der Helvetia Gruppe, zitieren. Die Übernahme des spanischen Versicherers Caser zahle sich aus. Mit der Strategie entwickle man Helvetia weiter zu einem in der Schweiz verankerten europäischen Finanzdienstleister für Versicherung und Vorsorge.

Die neue Strategie formuliert laut Helvetia klare Ziele für die drei Segmente Schweiz, Europa und Specialty Markets. Während man sich in der Schweiz als führende Allbranchen-Versicherung positionieren will, soll das Europa-Geschäft zum zweiten Standbein des Konzerns entwickelt werden. In Spanien erfolge dies in enger Koordination mit Caser. So würden zum Beispiel künftig die Vorsorgepläne von Caser auch via das Vertriebsnetz von Helvetia angeboten.

Im internationalen Spezialitätengeschäft und in der Aktiven Rückversicherung wolle Helvetia gezieltes Wachstum durch die Zeichnung neuer Risiken in attraktiven Nischen generieren.

1,5 Milliarden Franken Dividenden

Neben dem Wachstum fokussiert sich Helvetia auf die Sicherung der Profitabilität. Unter anderem verfolge Helvetia das Ziel, kumuliert über die nächsten fünf Jahren Dividenden von mehr als 1,5 Milliarden Franken auszuschütten sowie das Geschäftsvolumen im Fee Business bis Ende 2025 auf über 350 Millionen Franken zu erhöhen und den Gewinnanteil dieses Geschäfts am IFRS-Konzerngewinn per Ende 2025 auf über 5 Prozent zu steigern.

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(pm/hzi/gku)