Der Rückversicherer Swiss Re hat mit der US-Bank JPMorgan eine weitere Verlustabsicherung für Versicherungsrisiken abgeschlossen. Durch die Vereinbarung werden Underwriting-Aktivitäten von Swiss Re mit 700 Millionen Dollar abgesichert, wie Swiss Re am Dienstag mitteilte.

Die Finanzierung baue auf der Hybridtransaktion auf, die Swiss Re im April 2022 mit JPMorgan abgeschlossen hatte, heisst es weiter. Die damalige Transaktion im Umfang von 1,15 Milliarden Dollar war laut der Mitteilung die erste Transaktion ihrer Art, die Bankfinanzierung mit Versicherungsverbriefung kombinierte.

Partner-Inhalte
 
 
 
 
 
 

Erhöhung auf 1 Milliarde Dollar möglich

Abgesichert werden schwere versicherungstechnische Verluste innerhalb der Swiss-Re-Gruppe für die Finanzjahre 2023-2027. Damit werde das Geschäftswachstum von Swiss Re unterstützt. Gleichzeitig berge die Transaktion aber auch Vorteile für die Kapitalanforderungen von Swiss Re.

Für die Transaktion kommt laut den Angaben ein neues getrenntes Konto der bestehenden Zweckgesellschaft Matterhorn Re Ltd. zum Einsatz. Dieses Konto werde über eine anfängliche Kreditlinie im Wert von 700 Millionen Dollar finanziert, unterstützt von J.P. Morgan und institutionellen Anlegern der Bank. Die Transaktion ist so strukturiert, dass sie auf 1 Milliarde Dollar erhöht werden kann.

(awp/hzi/gku)