Die Vaudoise-Gruppe übernimmt eine Mehrheit an der Epona AG, die mit der Übertragung des Versicherungsgeschäfts aus der Epona Genossenschaft hervorgegangen ist und im Dezember von der Finanzmarktaufsicht (FINMA) genehmigt wurde. So sind alle Versicherungspolicen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle finanziellen Verpflichtungen von der Genossenschaft auf die AG übergegangen. Es handelt sich um die letzte Etappe einer Annäherung zwischen Epona und der Vaudoise-Gruppe, der langjährigen Genossenschafterin von Epona, die im Juni 2021 in die Wege geleitet wurde. Die Vaudoise-Gruppe will Epona gemäss eigenen Angaben neue Impulse geben.

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Multimarkenstrategie im Bereich Tierversicherungen

Seit 2016 ist die Vaudoise-Gruppe Eigentümerin von Animalia, der Kranken- und Unfallversicherung für Hunde und Katzen. Damit baut sie jetzt eine Multimarkenstrategie im Bereich Tierversicherungen auf. Auch in Zukunft bleiben die beiden starken Marken Animalia und Epona mit all ihren individuellen Besonderheiten unabhängig voneinander bestehen. Sie behalten ihre eigene Geschäftsführung und verfolgen ihre eigene Geschäftsstrategie.

Jean-Daniel Laffely, CEO der Vaudoise-Gruppe: «Unser Unternehmen und Epona haben die gleichen genossenschaftlichen Wurzeln. Diese Verbindung hat unseren Entscheid, in Epona zu investieren, sicherlich bestärkt. Genau wie Animalia hat Epona Potenzial in einem Markt, der im internationalen Vergleich noch nicht ausgereift ist. Wir freuen uns, das bestehende Team auf seinem Wachstumskurs zu unterstützen.» (pm/hzi/kbo)