Die UnitedHealth Group prognostiziert für 2026 einen Umsatzrückgang, den ersten seit über drei Jahrzehnten. Das Unternehmen soll künftig weniger Kunden bedienen und weniger einnehmen, aber trotzdem mehr Gewinn erwirtschaften. Dazu soll die Zahl der Versicherten ebenso schrumpfen wie die Präsenz der Dienstleistungstochter Optum in den USA. Ausserdem will das Management Geschäftsteile im Ausland veräussern, wie der Konzern am Dienstag in Eden Prairie (US-Bundesstaat Minnesota) mitteilte. Der Aktienkurs brach am Montag um gut 20 Prozent ein.
Für das laufende Jahr erwartet das Management konzernweit einen Umsatz von mehr als 439 Milliarden US-Dollar. Das wären zwei Prozent weniger als im Vorjahr, weniger als von Analysten im Schnitt erwartet - und laut Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg der erste Umsatzrückgang seit dem Jahr 1989. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll jedoch von zuletzt 16,35 Dollar auf mehr als 17,75 Dollar steigen.
