Die New Yorker Pensionsfonds, die mit 900 Millionen Dollar in Aktien von Palantir Technologies engagiert sind, hinterfragen das Softwareunternehmen wegen seiner Geschäftsbeziehungen zur US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und zum Heimatschutzministerium (DHS). Mark Levine, Rechnungsprüfer, der Stadt New York, forderte ausserdem eine Überprüfung der Praktiken von Home Depot und Lowe's hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten, darunter Kfz-Kennzeichen und andere standortbezogene Informationen, durch die Unternehmen. Die Parkplätze der Baumärkte seien «Brennpunkt» für die Durchsetzungsmassnahmen der ICE gewesen, erklärte sein Büro in einer Pressemitteilung.
Sowohl die Pensionsfonds der Stadt als auch des Bundesstaates sind in Palantir investiert. Laut einem Sprecher von Levine halten die fünf Systeme der Stadt New York zum 31. Dezember 2,57 Millionen Aktien im Wert von 457 Millionen Dollar. Der Bundesstaat hat ein ähnliches Engagement mit Investitionen im Wert von 437 Millionen Dollar (Stand: September). Die Beteiligungen erfolgen laut den Systemen über passive Investitionen wie Indexfonds.
