Hauptgrund für den Rückgang ist die Covid-19-Pandemie, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) heute Dienstag mitteilte. Der Bund trägt die Risiken für Schäden an eigenen Werten und Haftpflicht-Folgen grundsätzlich selbst. Schäden durch Bundesfahrzeuge, vom Militär verursachte Sach- und Landschäden sowie zivile Personenschäden reguliert das Schadenzentrum des VBS.

Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 5'710 Schadenmeldungen ein. Das Schadenzentrum weist Ausgaben von 8,04 Millionen Franken für Schäden an Bundesfahrzeugen aus. Für Schäden an Zivilfahrzeugen fielen 1,19 Millionen Franken an. 2,03 Millionen Franken flossen für Land- und Sachschäden. Für Personenschäden wendete das Zentrum 660'000 Franken auf. Aus Regressen nahm es 648'000 Franken ein.

Den Rückgang der Ausgaben und der Schadenfälle führt das VBS unter anderem auf die Coronavirus-Pandemie zurück. Zahlreiche Übungen und Wiederholungskurse wurden abgesagt oder verschoben. Entsprechend wenige Kilometer legten die Militärfahrzeuge zurück. Zudem gab es in der ersten Pandemie-Welle im Frühling 2020 merklich weniger Verkehr und somit ein gesunkenes Unfallrisiko. Die Verkehrsunfälle machen die Mehrzahl der Fälle beim Schadenzentrum aus. (sda/hzi/kbo)