Die Anteilseigner sollen für das von der Corona-Krise geprägte Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von 75 Cent je Aktie erhalten nach 1,15 Euro im Jahr davor, wie der Konzern am 09.03. mitteilte. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn um 30 Prozent auf 231,5 Millionen Euro. Grund dafür waren vor allem bereits zum Halbjahr vorgenommene Firmenwertabschreibungen in Osteuropa von rund 120 Millionen Euro sowie ein rückläufiges Finanzergebnis. Vor Steuern liegt der Versicherer mit 346 Millionen Euro in der anvisierten Bandbreite von 300 bis 350 Millionen Euro. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen einen Vorsteuergewinn zwischen 450 und 500 Millionen Euro an. Der jüngste Zukauf ist nicht im Ausblick berücksichtigt. Im November wurde bekannt, dass VIG das Versicherungsgeschäft der niederländischen Aegon in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei übernimmt. (reuters/hzi/kbo)

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