Nach dem Betrugsfall bei der Waadtländer Kantonalen Arbeitslosenkasse zwischen 2013 und 2016 kommt nun ein mutmasslicher Betrugsfall bei der Waadtländer Kantonalen AHV-Ausgleichskasse hinzu. Diese soll in der Pandemie-Zeit zwischen 2020 und 2022 Opfer von Betrugshandlungen in der Höhe von 2,7 Millionen Franken geworden sein.
Über 80 falsche Leistungsempfänger hätten unrechtmässig Covid-Erwerbsausfallentschädigungen bezogen. Der Fall wurde am Donnerstag von der Zeitung «24 heures» aufgedeckt. Der Sprecher der Waadtländer Staatsanwaltschaft, Vincent Derouand, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Information. Orchestriert worden sei der Betrug von einem Trio portugiesischer Staatsangehöriger, wobei zwei Angestellte der Kasse in Vevey VD als Komplizen fungiert hätten.
