Japans zweitgrösste Bank, die Sumitomo Mitsui Financial Group, und der grösste Lebensversicherer des Landes, Nippon Life Insurance, verhandeln über die Einrichtung eines Private-Credit-Fonds mit einem Anfangskapital von mindestens 500 Milliarden Yen (2,5 Milliarden Franken), wie mit der Angelegenheit vertraute Personen mitteilten. Die japanischen Finanzriesen wollen damit vom Boom bei Unternehmenstransaktionen profitieren. Die beiden Unternehmen arbeiten derzeit an den Details des Fonds, der Kredite für Leveraged Buyouts (LBOs) und andere Bereiche wie Immobilientransaktionen und Mezzanine-Finanzierungen bereitstellen soll, sagten die Personen, die anonym bleiben wollten, da die Gespräche vertraulich sind.
Die beiden Unternehmen planen die Gründung eines Joint Ventures, das den Fonds verwalten soll und auch andere Investoren aufnehmen könnte, sagten die Informanten. Über die Höhe des Fondsvolumens ist noch nicht entschieden, und es ist noch unklar, wie sich die Beteiligungen zwischen den Firmen aufteilen werden.
