Die gute Nachricht zuerst: Auf Schweizer Strassen sterben weniger Menschen. Das Bundesamt für Strassen (Astra) vermeldete am Donnerstag 214 Verkehrstote im vergangenen Jahr – den tiefsten Stand seit Jahren. Bei den Personenwageninsassen sank die Zahl sogar auf einen historischen Tiefstwert von 59 Todesopfern.

Die schlechte Nachricht folgt auf dem Fuss: Gleichzeitig stieg die Zahl der Schwerverletzten um 143 auf 3935 Personen. Für die Versicherungswirtschaft ist diese Zahl entscheidend – denn Schwerverletzte verursachen langfristig hohe Kosten. Spitalaufenthalte, Operationen, Rehabilitation und allfällige Invalidenrenten belasten Motorfahrzeughaftpflicht-, Unfall- und Krankenversicherer über Monate und Jahre.

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