Ob Kunden oder Mitarbeitende – Menschen sind für Didier Widmer der zentrale Antrieb, um täglich sein Bestes zu geben. Und die Menschen waren auch der Grund, dass er sich nach der obligatorischen Schulzeit für eine Lehre entschieden hat. «Ich stamme zwar aus einer Bauunternehmer-Familie, habe aber zwei linke Hände, so war schon früh klar, dass ich nicht in die Fussstapfen meines Vaters werde treten können», sagt er und schmunzelt. Zudem sei es damals für ihn auch keine Option gewesen, weiter zur Schule zu gehen. So habe er eine Lehre machen wollen, in der er mit Menschen zusammenarbeiten und diese beraten konnte. Er entschied sich für das KV bei einer Bank und blieb der Branche seither bis Ende des vergangenen Jahres treu. 

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«Meine Aufgabe ist es, mein Team zu unterstützen.» 

Der Wechsel in die Assekuranz sei für ihn, entgegen einiger Unkenrufe von Kollegen, völlig logisch gewesen. «Erstens habe ich auch schon bei der Bank Vorsorgeprodukte verkauft, zweitens war ich immer in erster Linie Manager und Beziehungspfleger und nicht nur Bankfachmann und drittens ist die Versicherungsindustrie deutlich dynamischer und weniger eng reguliert.» Spricht der 35-Jährige von Dynamik, meint er unter anderem auch die Entwicklungen in Richtung Ökosysteme. «Ich bin fest davon überzeugt, dass die Assekuranz künftig zu einer Art Lebenspartnerin der Versicherten werden muss und wir uns als Unternehmen daher nicht nur durch unsere Produkte, sondern vor allem auch die Art und Weise, wie wir die Kunden in spezifischen Lebenssituationen begleiten und beraten, werden differenzieren können.» Exzellenz im Umgang mit Letzteren ist denn auch ein Wort, das im Gespräch mit Widmer des Öfteren fällt. «Die Kundinnen und Kunden sollen stolz auf Zurich sein und spüren, dass Zurich einzigartig ist», fasst er seine Arbeitshaltung zusammen.

Ein weiterer Aspekt, den Widmer dazu motiviert hat, in die Assekuranz zu wechseln, war die Tatsache, eine Generalagentur übernehmen zu können. In dieser Rolle kann er nicht nur seine Führungskompetenz ausspielen, sondern auch seine Fähigkeit, auf verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Hilfreich ist zudem seine lokale Verankerung im Jura. «In der Region verwurzelt zu sein, ist essenziell, um erfolgreich zu sein. Ich wohne in der Nähe von Delémont, bin in Moutier aufgewachsen und arbeitete im Berner Jura, weshalb ich auch diese Regionen gut kenne», sagt er.

Didier Widmer ist den Verantwortlichen bei Zurich dankbar, dass sie den Mut hatten, ihn als Quereinsteiger einzustellen und ihm in seinem Alter bereits die Führung einer Generalagentur mit 25 Mitarbeitenden und mehreren Niederlassungen zu übergeben. Seinen Führungsstil beschreibt er als partizipativ. «Meine Aufgabe ist es, mein Team so zu unterstützen, dass sich dieses optimal um die bestmögliche Betreuung unserer Kundinnen und Kunden kümmern kann.» Rückendeckung dazu erhalte er einerseits von Zurich, die ihm aber nie vorschreibe, was er zu tun habe, und ihm die volle unternehmerische Freiheit lasse. «Anderseits tausche ich mich viel mit meiner Familie aus – mein Bruder hat mittlerweile das Geschäft von meinem Vater übernommen – und wir können viel voneinander lernen.»