"Wir haben alle unsere Versicherungsdeckungen gekündigt, die unter dem im Januar in Kraft getreten National Defense Authorization Act für 2021 sanktionsfähig waren", erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von AWP. Die Gruppe habe sich zuvor mit dem US-Aussenministerium abgestimmt, um die Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline zu beleuchten. Die Zurich sei der Ansicht, dass sie nun im Zusammenhang mit der Nord-Stream-2-Pipeline keinem Sanktionsrisiko seitens der US-Regierung ausgesetzt sei. Der Versicherer werde auch weiterhin eng mit allen Aufsichtsbehörden weltweit zusammenzuarbeiten. Die US-Regierung will erstmals Sanktionen wegen der deutsch-russischen Ostsee-Pipeline verhängen. Die Strafmassnahmen sollen das am Pipeline-Bau beteiligte russische Verlegeschiff "Fortuna" und ihren Inhaber, die russische Firma KVT-RUS, betreffen. Das Konsortium Nord Stream 2 ist im Schweizerischen Zug ansässig und ist eine Tochter des russischen Gazprom-Konzerns.(awp/hzi/kbo)

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