Facebook hat amerikanische Senatoren darüber informiert, wie die Kunstwährung untermauert werden soll: Der Währungskorb bestehe anfänglich aus dem Dollar, dem Euro, dem britischen Pfund und dem Singapur-Dollar.

Dies meldet «Bloomberg». Nicht auf der Liste war der chinesische Yuan – und auch nicht der Schweizer Franken.

Das von Facebook, Mastercard, Booking, Visa, Ebay und anderen US-Unternehmen getragene Zahlungsmittel ist als so genannter «Stable Coin» geplant, das heisst: Der Verein, der Libra herausgibt, legt entsprechende Summen in offiziellen Devisen an. «Für jede Libra wir ein Währungskorb mit Werten in der Libra-Reserve gehalten, sodass die Nutzer auf den inneren Wert von Libra vertrauen können», so die Ankündigung.

Leitwährung Yuan

Politisch und auch geldpolitisch bedeutsam werden könnte also dereinst, welche Währungen dahinter stehen. Denn umgekehrt bedeutet das: Auf diese Währungen könnte Libra, wenn es sich denn als globales Zahlungsmittel durchsetzt, einen Einfluss haben könnte. 

Amerikanische Politiker meldeten wiederum die Befürchtung an, dass ein Einbezug des Yuan in Libra der Regierung in Beijing helfen könnte, ihre Währung als Leitwährung zu durchzusetzen. 

(Bloomberg | rap)