Bei Schweizer Anlegern hat die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers ein Loch von 4 Milliarden Franken hinterlassen. Im Rampenlicht standen dabei bisher primär die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse. Letztere hatte insbesondere im Geschäft von Strukturierten Produkte mit den Auswirkungen der Lehman-Pleite zu kämpfen.

Neue Details aus einem internen Finma-Bericht zeigen nun das wahre Ausmass der Bankenpleite. Gemäss «Sonntag» erlitten - nebst UBS und CS - vorallem Sarasin, HSBC, BSI und zwei Kantonalbanken grosse Verluste. Dabei handle handle es sich um die Luzerner (131 Millionen Franken) und die Berner Kantonalbank (93).

Aus dem internen Finma-Bericht, der dem «Sonntag» vorläge, ginge hervor, dass bei insgesamt 92 Banken Lehman-Positionen in den Kundendepots enthalten waren. «Bei 17 Banken beliefen sich die Nennwerte in den Kundendepots auf über 10 Millionen Franken», heisst es weiter.

(vst)

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