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Neue Bitcoin-Automaten in der Schweiz

Bitcoin gegen cash und umgekehrt: Bitcoin-Automaten.   atmmarketplace.com/HZ

Das Kaufen und Verkaufen von Bitcoins wird einfacher. Lausanne und andere Städte erhalten nun Automaten.

Von Marc Badertscher
am 09.12.2014

Der einfachste Weg, die digitale Währung Bitcoin zu kaufen, ist noch immer der Gang zu einem Bitcoin-Automaten. Bisher war das nur in Zürich, Genf und Lugano möglich. Das ändert sich nun. Seit einigen Tagen ist in Lausanne im Café Qwertz ein neuer Automat in Betrieb. Und gleich in mehreren Städten sollen in nächster Zeit ebenfalls entsprechende Geräte aufgestellt werden.

Die Betreiberfirma Sbex stellt in Aussicht, bis Ende Jahr auch im Wallis präsent sein zu wollen. «Die Verhandlungen laufen», erklärt Sbex-Mitbegründer Alexis Rousell. Auch die zweite Schweizer Betreiberfirma Bitcoin Suisse expandiert in der Westschweiz und wird in Kürze zwei neue Automaten aufstellen. Die Gespräche stehen nach Firmenangaben kurz vor Abschluss. «Die neue Generation von Automaten erlaubt nun nicht nur den Kauf von Bitcoins mit Bargeld, sondern auch den Verkauf gegen Bargeld innerhalb von Sekunden», sagt Niklas Nikolajsen, Mitbegründer von Bitcoin Suisse. Auch Sbex bietet inzwischen sogenannte Zwei-Weg-Automaten an, die eine Konvertierung zwischen Franken und Bitcoin in beide Richtungen ermöglichen.

Mehr Städte in der Deutschschweiz

Die beiden Firmen möchten zudem weiter expandieren. Bei Bitcoin Suisse ist in den nächsten Monaten eine Erweiterung des Netzes um weitere 6 bis 10 Maschinen der Herstellerfirma Bitxatm in Planung. Im Gespräch sind unter anderem Bern, Luzern und St. Gallen. Das Netzwerk wird in Zusammenarbeit mit Partnern erweitert. Auch Sbex stellt für 2015 weitere Standorte in Aussicht und hat beim Hersteller Bitaccess insgesamt 10 Automaten bestellt. Sbex will auch als Vermittlerin von Automaten auftreten.

Sowohl Sbex wie Bitcoin Suisse sind einer Selbstregulierungs-Organisation SRO unterstellt, welche die Einhaltung der Vorgaben der Finanzmarktaufsicht Finma kontrollieren. Ohne Registrierung dürfen Kunden pro Tag Transaktionen im Wert von maximal 500 Franken tätigen, pro Jahr maximal für 5000 Franken. Derzeit fallen Gebühren von bis zu fünf Prozent an. Die Betreiber geben an, dass diese bei zunehmender Verbreitung der digitalen Währung sinken werden.

Beide Firmen sind gleichzeitig im Brokerage-Geschäft tätig und vermitteln zwischen Investoren grössere Bitcoin-Blöcke. In diesem Bereich hat Bitcoin Suisse nach eigenen Angaben die Schwelle von 3 Millionen Franken Umsatz pro Monat überschritten.

Zum Blog Bits&Coins

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