Demnach habe die Corona-Pandemie die Autoindustrie im Branchenvergleich hart getroffen. Zunächst seien die globalen Lieferketten von einem Angebotsschock getroffen worden.

«Jetzt ist die Branche mit einem Nachfrageschock konfrontiert, von dem sie sich nur langsam wieder erholt», heisst es in der Studie weiter. Erschwert werde die Situation dadurch, dass bereits hohe Überkapazitäten existierten und der technologische Wandel die Geschäftsergebnisse belaste.

«In der Folge steht die Autoindustrie erstmals nach einem Jahrzehnt wieder vor spürbaren Personalanpassungen und wird als Wachstumslokomotive für den Standort Deutschland zunächst ausfallen», erklärten die Forscher.

Autogipfel am Dienstag

Am Dienstag werden Vertreter der Automobilindustrie im Kanzleramt mit der deutschen Regierung und Ländervertretern zum Autogipfel zusammenkommen. Die CSU forderte im Vorfeld bereits weitere Hilfen für das «Herz der Industrie», wie CSU-Chef Markus Söder die Branche bezeichnet. 

Söder will die Autoindustrie mit weiteren 10 Milliarden Euro für Batteriezellforschung und -produktion in Deutschland anschieben. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht keinen Ergänzungsbedarf zum bestehenden Konjunkturpaket.

(sda/tdr)