Kredite sind das Schmiermittel des Kapitalismus. Wenn alle nur ausgeben könnten, was sie bereits verdient haben, wäre auch die Schweiz noch ein Entwicklungsland. Man stelle sich nur einen Immobilienmarkt ohne Hypotheken vor – oder ein Unternehmen ohne Zugang zu Fremdkapital.

Doch man kann es auch übertreiben. Auf 315 Billionen Dollar – eine Billion ist eine Eins mit zwölf Nullen – schätzt der internationale Bankenverband IIF den globalen Schuldenberg. Ein zunehmender Anteil geht auf das Konto der Staaten. Sie haben allein in Form von Anleihen über 60 Billionen Dollar ausstehend. Die öffentlichen Schuldenberge wachsen auch nach der Pandemie munter weiter.

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Peter Rohnerist Chefökonom der Handelszeitung.Mehr erfahren