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Die Schweiz hat eine Schwäche für Gold

Grafik: Die Schweizer Nationalbank besitzt den siebtgrössten Goldschatz der Welt. Statista

Die Schweizerische Nationalbank hat seit der Jahrtausendwende hunderte von Tonnen Gold verkauft. Doch der Goldschatz bleibt imposant. Nur wenige Notenbanken horten noch mehr vom begehrten Edelmetall.

Veröffentlicht am 26.04.2016

1040 Tonnen Gold besitzt die Schweizerische Nationalbank (SNB). Damit gehört die Schweiz zu den grössten Goldnationen weltweit laut der Branchenorganisation World Gold Council. Wichtige Währungshüter wie die Japanische Notenbank oder die Bank of England verfügen über kleinere Reserven. Am meisten Gold horten die USA – über 8100 Tonnen vom Edelmetall  besitzen die Amerikaner, wie die Grafik des Datenportals Statista zeigt.

Vor wenigen Jahren besass die SNB deutlich mehr vom glitzernden Rohstoff als heute: Bis zur Jahrtausendwende musste sie von Gesetzes wegen einen Teil ihrer Währungsreserven in Form von Gold halten. Als die Vorschrift abgeschafft wurde, verkaufte die SNB über fünf Jahre insgesamt 1300 Tonnen Gold.

Der Goldberg schmilzt

Aktuell beträgt der Goldbestand nur noch fünf Prozent der Währungsreserven. Das meiste Gold lagern die SNB-Währungshüter übrigens in der Schweiz, rund 30 Prozent der Barren werden in Grossbritannien und Kanada aufbewahrt.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

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