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Monti: Italien im «wirtschaftlichen Notstand»

Italiens Regierungschef Mario Monti. (Bild: Keystone)

Luxussteuer, Immobiliensteuer, höheres Rentenalter: 20 Milliarden Euro schwer ist das Sparpaket, das Italien aus der Krise bringen soll. In dieser Woche dürfte sich entscheiden, ob die Massnahmen es d

Veröffentlicht am 14.12.2011

Vor dem Beginn der Parlamentsdebatte über das geplante Sparpaket hat Italiens Regierungschef Mario Monti vor Abgeordneten um Unterstützung geworben. Das milliardenschwere Programm zum Kampf gegen die Schuldenkrise sei eine «Intervention, um Italien zu retten».

Italien befinde sich in einem «wirtschaftlichen Notstand», sagte Monti am Abend vor dem Haushalts- und Finanzausschuss des Parlaments. Montis Kabinett hatte Anfang Dezember ein Sparpaket von 20 Milliarden Euro beschlossen.

Vorgesehen sind unter anderem eine Erhöhung der Immobiliensteuer, die Einführung einer Luxussteuer, Massnahmen gegen Steuerflucht und eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Gleichzeitig soll die Wirtschaft durch ein Konjunkturprogramm im Volumen von 10 Milliarden Euro gestärkt werden.

Das italienische Unterhaus berät ab heute über die Massnahmen. Es wird erwartet, dass die Abgeordneten noch in dieser Woche darüber abstimmen. Im Oberhaus wird mit einer Abstimmung für nächste Woche gerechnet.

(laf/tno/awp)

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