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Hochpreisland Schweiz? Beim iPhone gilt das nicht

Grafik: In der Türkei müssen die Kunden besonders viel fürs Gerät zahlen. Statista

Nicht immer müssen Schweizer tiefer ins Portemonnaie greifen: Das neue iPhone kostet hierzulande weniger als in vielen anderen Ländern.

Veröffentlicht am 16.05.2017

Viele Güter und Dienstleistungen sind hierzulande teurer als im nahen Ausland. Aus diesem Grund kaufen Schweizer gerne in Deutschland oder Frankreich ein. Nicht immer lohnt sich aber der Einkauf jenseits der Landesgrenze. Besonders Elektronik ist in der Schweiz oft günstiger.

Auch das neue iPhone kostet in der Schweiz weniger als in unseren Nachbarländern: Deutsche, Franzosen und Italiener zahlen deutlich mehr fürs neue Smartphone von Apple, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt.

In der Türkei, Brasilien und Russland kostet das Gerät umgerechnet sogar weit über 1000 Dollar. Den tiefsten Preis zahlen die US-Amerikaner – dort ist das Handy rund 70 Dollar günstiger als in der Schweiz.

Das neue iPhone könnte teurer werden

Im September wird Apple sein neues iPhone 8 vorstellen. Wie viel es kosten wird, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise wird Apple aber über 1000 Dollar für sein neues Gerät verlangen. In diesem Fall werden bald auch Schweizerinnen und Schweizer dreistellige Beträge für ein iPhone bezahlen. Die Chancen stehen aber gut, dass sie dabei weiterhin weniger ausgeben als die Kunden in anderen Ländern.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

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