Vorgestellt wird die neue 1000er-Note bereits am 5. März, wie die Schweizerische Nationalbank in einer Mitteilung schreibt. Rund acht Tage später ist die wertmässig grösste Schweizer Note dann am Bankomat erhältlich. Ebenfalls 2019 soll die neu gestaltete 100er-Note in Umlauf gesetzt werden. Damit wäre die neue Banknotenserie komplett.

Die insgesamt neunte Serie an Banknoten erhielt von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) das Thema «die vielseitige Schweiz». Dabei werden keine Persönlichkeiten mehr abgebildet. Vielmehr stelle jede Note eine für die Schweiz «typische Seite» vor, wie die SNB auf ihrer Homepage schreibt. Jede Notenseite werde durch eine Handlung, einen Ort in der Schweiz und weitere grafische Elemente illustriert. Bei der zuletzt erschienenen 200-Franken-Note standen wissenschaftliche Aspekte der Schweiz im Fokus, der Geldschein zeigt das Hauptelement Materie. Zu sehen sind etwa eine Hand und ein Globus.

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Die Note bleibt violett

Die 1000er-Note wird sich mit dem Hauptelement Sprache um die kommunikative Seite der Schweiz drehen. Als visuelles Element dürfte zum Beispiel der Nationalratssaal zu sehen sein. Die Hauptfarbe wird violett bleiben. Das Format von 70 mal 158 Millimeter ist dabei etwas kleiner als die heutige Note mit dem Kulturhistoriker Jacob Burckhardt, die Anfang April 1998 ausgegeben wurde.

Ihren Übernamen «Ameise» erhielt die 1000er-Note übrigens während der sechsten Banknotenserie in den 1970er Jahren. Die Vorderseite zierte damals der Psychiater und Neurologe Auguste Forel, auf der Rückseite waren drei Ameisen zu sehen - ein Hauptforschungsgebiet Forels.

Dieser Artikel erschien zuerst bei «Cash» unter dem Titel: «Im März kommt die neue 1000-Franken-Note».