Die Schweiz hat im vergangenen Jahr erneut einen sehr hohen Exportüberschuss erzielt. Vor allem der Chemie-Pharmasektor hat dem Aussenhandel neue Höchststände beschert.

Konkret hat die Schweiz 2019 Waren im Wert von 242,3 Milliarden exportiert, was einem Wachstum von 3,9 Prozent (real: -1,2%) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Importe legten derweil um 1,6 Prozent (real: -1,0%) auf 205,0 Milliarden Franken zu. Entsprechend errechnet sich ein Export-Überschuss von 37,3 Milliarden (VJ 31,4 Mrd.).

Vor dem Hintergrund der globalen Unsicherheit von Handelsstreitigkeiten und der Weltkonjunktur habe sich der hiesige Aussenhandel 2019 weiter positiv entwickelt, wenn auch in etwas abgeschwächter Form, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mit. Der Warenverkehr habe in beiden Handelsrichtungen Rekordwerte erzielt, und auch der Handelsbilanzüberschuss sei einer neuer Rekordwert.

Die für die Schweiz wichtigste Exportbranche, die Chemie-Pharmabranche, hat vor allem zum guten Ergebnis beigetragen mit einem positiven Saldo von 61,9 Milliarden Franken.

2 Milliarden Franken Überschuss im Dezember

Im Dezember allein wurden Waren im Wert von 18,7 Milliarden Franken ins Ausland verfrachtet. Zum Vormonat, auf saisonbereinigter Basis, gingen die Exporte nominal um 1,2 Prozent und preisbereinigt (real) um 3,4 Prozent zurück. Die Importe erhöhten sich derweil um nominal 0,7 Prozent auf 16,7 Milliarden (real +0,2%). Dies ergibt für den letzten Monat des Jahres einen Überschuss von 2,0 Milliarden Franken.

(awp/gku)