Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld ist das Energiesparen für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schwierig. Dies teilte die Klimastiftung Schweiz mit. Dennoch hat die Organisation im vergangenen Jahr 263 KMU beim CO2- oder Stromsparen unterstützt.

Im Jahr 2015 hat die Klimastiftung 1,5 Millionen Franken an Unternehmen in der Schweiz und in Liechtenstein verteilt. Dies ist rund eine halbe Million Franken weniger als im Vorjahr, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Viele KMU hätten geplante Massnahmen zum Energiesparen aufgeschoben, heisst es weiter.

Auf 28 Partner angewachsen

Eingenommen hat die Klimastiftung im vergangenen Jahr 2,9 Millionen Franken, gut eine halbe Million mehr als 2014. Mit dem übrig gebliebenen Geld, gut einer Million Franken, hat die Stiftung eine Reserve angelegt.

Die gemeinnützige Klimastiftung Schweiz wurde nach der Einführung der CO2-Lenkungsabgabe ins Leben gerufen. Diese wird auf Brennstoffe erhoben und soll Betrieben einen finanziellen Anreiz geben, umweltfreundlicher zu werden. Ein Teil dieser Abgaben fliesst an die Wirtschaft zurück.

An der Stiftungsgründung im Sommer 2008 waren elf Dienstleistungsunternehmen beteiligt, darunter Banken und Versicherungen. Mittlerweile ist die Zahl der Partnerunternehmen auf 28 angewachsen.

Die Klimastiftung verfolgt einen doppelten Zweck: «Klima schützen» und «KMU stärken». Unterstützt werden Unternehmen, die Energie sparen, klimafreundliche Produkte entwickeln oder mit der Energie-Agentur der Wirtschaft eine freiwillige Zielvereinbarung zum Energiesparen treffen.

(sda/chb/ama)