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Umfrage
So verbringen Schweizer ihre Ferien am liebsten

Strandurlaub ist am beliebtesten: 43 Prozent der Schweizer wollen eine Auszeit mit Sonne, Sand und Meer.

Städtetrips und Strandurlaub sind die populärsten Urlaubsformen der Schweizer, wie eine neue Umfrage zeigt. Doch an der Spitze der Beliebtheitsskala hat es im neuen Jahr eine Rochade gegeben.

Von Domenico Sciurti
am 31.01.2017

Auf den Urlaub wollen oder müssen nur wenige Schweizer verzichten. Bevorzugt werden Strandferien und Städtereisen geplant, wie eine Erhebung des Internationalen Umfrageinstitut CINT im Auftrag der Reise-Suchmaschine momondo.ch zeigt. Standen im Vorjahr noch Städtetrips an der Spitze, führen 2017 Auszeiten am Strand die Liste der beliebtesten Urlaubsvarianten an.

Der Umfrage zufolge wollen 43 Prozent der Schweizer in diesem Jahr Urlaub am Strand machen, knapp 40 Prozent wollen sich in ihren freien Tagen ins urbane Umfeld begeben. Wie momondo.ch zudem berichtet, plant jede fünfte Person Urlaub in einem Sommerhaus im Ausland oder in einer Wellnessoase. Vier Prozent verzichten hingegen ganz auf die Reisezeit.

Männer wollen aktiver sein

Die Geschlechter sind sich nicht immer einig, wenn es um den Ort fernab des Arbeitsplatzes geht. Laut der Umfrage wollen sich mehr Männer aktiver betätigen als Frauen. Urlaube auf Skiern und im Grünen stehen bei ihnen höher im Kurs. 21 Prozent der Männer planen den Winterurlaub in den Bergen, gegenüber 13 Prozent Frauen - gefolgt von Wanderferien (18 Prozent der Männer versus 16 Prozent der Frauen) und Backpacking (zehn versus sieben).

Auch die Art und Weise, wie Urlauber an ihr Reiseziel kommen, hat das Forschungsinstitut erfragt und herausgefunden, dass sich 15 Prozent der Schweizer lieber auf Roadtrips begeben, anstatt die Bahn zu nutzen (fünf Prozent). Einer von zehn Befragten plant gar eine Schrifffahrt.

Pisa auf Platz eins

Die Webseite Skyscanner bemüht sich ebenso um erkenntnisreiche Informationen ihrer Kunden. Eine Auswertung deren Suchanfragen legt dar, welche Urlaubsziele im laufenden Jahr die beliebtesten bei den Schweizern sind. Die Auswertung unterstützt die These momondos, dass Städte- und Strandurlaube die Beliebtheitsskala der Schweizer anführen.

An erster Stelle steht Pisa. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Suchanfrage zur italienischen Stadt fast verdoppelt, heisst es auf der Webseite. Skyscanner begründet dies unter anderem mit dem Umstand, dass Flüge dorthin kurz sind, ausserdem gebe es günstige, direkte Anschlüsse von Basel und Genf aus. Beliebt sei der Ort vor allem für den Wochenendtrips.

Nach dem Städtetrip nach Pisa, befindet sich auf Platz zwei ein Urlaub mit Strand, Meer und Sonne in Spilt, Kroatien. Für Skyscanner sind die Gründe klar: «bezaubernde Hafenstadt» mit Temperaturen im Sommer deutlich über 30° Celsius. Platz drei der Skyscanner-Liste ist etwas exotischer. Wenn der Schweizer also von Fernweh geplagt wird, fliegt er nach Bali in Indonesien.

Welche Orte verändern uns?

Wer sich den Schweizer Trends widersetzen möchte, der findet bei Forbes Anreize. Zur Ermittlung von «zehn coolen Orten, die man 2017 besuchen sollte» geht das Magazin von einer interessanten Fragestellung aus: «Welche klassischen Reiseziele sind wieder cool? Wichtiger: Welche Reiseziele verändern uns?» Forbes hat dafür zehn Luxus-Reiseagenturen befragt. «Diese Super-Ermittler wissen, wovon sie sprechen. Sie halten ihre Ohren offen für die Interessen ihrer Kunden und ihre Augen offen für die Abendteuer, die sie in jede Ecke der Welt haben», heisst es auf der Webseite. Die Top drei der Forbes-Liste: die Andamanen im indischen Ozean, Oregon, USA (vor allem währen der Sonnenfinsternis am 21. August), und Portugal.

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