Wer in der Schweiz eine Immobilie kaufen will, wählt meist eine Festhypothek. Noch Ende des letzten Jahres waren solche Bankkredite mit fixem Zins zum Schnäppchenpreis zu haben. Doch dann brach in der Geldpolitik eine neue Ära an; eine Zinswende bahnte sich an, weil die Preise besonders in den USA und Europa in die Höhe schossen: In der Nacht auf Donnerstag hat die US-Notenbank Fed die Zinsen so stark in einem Schritt erhöht wie seit 2020 nicht mehr.

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Im Hypothekenmarkt hat sich die Trendwende in der internationalen Geldpolitik seit Wochen angekündigt, die Sätze für Festhypotheken sind deutlich angestiegen. Mittlerweile kosten langfristige Hypotheken rund 1 Prozentpunkt mehr als noch Anfang Jahr – der Satz für zehnjährige Festhypotheken steht beispielsweise bei zwischen 2,1 und 2,5 Prozent. Durch den Zinsanstieg ist zur Miete wohnen erstmals seit 13 Jahren an den meisten Orten wieder günstiger, als in den eigenen vier Wänden zu leben.