Marc Berneggerstellte sich 1999 die Frage, wie er Spass und Studium miteinander verbinden könne. Zusammen mit einem Freund gründete er damals als 20-Jähriger die Internet-Plattform usgang.ch, die er knapp zehn Jahre später an Axel Springer Schweiz verkaufte und die immer noch floriert. So verdiente Bernegger genügend Geld, meint er lachend – und das alles mit einem Startkapital von 3000 Franken. Mittlerweile hat er mit amiando.ch eine zweite Firma gegründet und verkauft und betätigt sich heute als Venture Capitalist.


Silvia Affolter, Markus Oberholzer

Dieses Beispiel stand zu Beginn der HWZ-Arena mit dem Titel «Wie finanziere ich mein Start-up-Unternehmen? Traditionelle und alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups».Erika Puyal, Leiterin der Start-up-Finanzierung der Zürcher Kantonalbank, erinnerte daran, dass es zu Beginn eines Jungunternehmens eine klare Passion und Vision brauche.


Jacques Bischoff, Fritz Sutter


Fabienne Büchler, Simon Hunziker, Roger Büchler

Der Banker Ronald Sauser, Delegierter und Chef von Leonardo & Co., ergänzte: Je mehr Freunde, Bekannte und Verrückte ein Jungunternehmer für seine Idee begeistern könne, desto grösser die Überlebenschancen und desto eher seien die Banken in einem zweiten Schritt bereit, Kredite zu gewähren.Gert Christen, Geschäftsleiter des Startzentrums Zürich, sprach wie Markus Oberholzer, Inhaber der First Catering Group, davon, dass Jungunternehmer auch auf Netzwerke und deren Know-how zurückgreifen sollten.Jacques Bischoff, Rektor der Hochschule, stellte zufrieden fest, dass die angehenden Wirtschaftsakteure auf Wissen wie das Erstellen von Businessplänen angewiesen seien – genau das biete seine Schule auch an.(hz)

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