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Pleite
Frau von Pleitier Behring erhält kein Geld aus edlen Weinen

Dieter Behring steht vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona am Dienstag, 7. Juni 2016. Im Prozess gegen den mutmasslichen Millionenbetrueger kommt es zu keinem Unterbruch. Das Bundesstrafgericht hat am Dienstag entschieden, nicht auf die Antraege der Verteidigung einzugehen. Damit geht der Prozess mit der Befragung Behrings weiter. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
Dieter Behring: Er hat Anleger um viel Geld gebracht.Quelle: © Ti-Press

Dieter Behring hatte eine 6 Millionen Franken teure Weinsammlung. Seine Frau erhält kein Geld aus dem Verkauf der edlen Trofpen.

Veröffentlicht am 16.11.2018

Die Ehefrau des Betrügers Dieter Behring erhält keinen Rappen von den 6 Millionen Franken, die der Verkauf der Behringschen Weinsammlung eingebracht hat. Dies hat das Bundesgericht entschieden und eine Beschwerde der Frau abgewiesen. Die Ehefrau habe die Weinsammlung weder mitaufgebaut noch mitfinanziert, hält das Bundesgericht fest und bestätigt die Ansicht des Bundesstrafgerichts. So habe die Frau in den Jahren 1990 bis 2001 in der Steuererklärung keinerlei Erwerbseinkommen ausgewiesen.

Behrings Ehefrau forderte in ihrer Beschwerde die Hälfte des Erlöses der Weinsammlung. Ebenso beantragte sie die Hälfte aller anderer Konten und Wertgegenstände. Aber auch davon steht ihr gemäss Bundesgericht nichts zu.

Das Bundesgericht erinnert in seinem Urteil an eine Aussage von Dieter Behring, die er im Hauptverfahren vor dem Bundesstrafgericht gemacht hatte. Er habe sich in Absprache mit seiner Frau einverstanden erklärt, die beschlagnahmen Vermögenswerte mit Ausnahme der Freizügigkeitesguthabens und des Weinerlöses zu Gunsten der Geschädigten zu verwenden.

(sda/mbü/ise)

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