Für die SPS sei dies ein Schritt von der bisher Zäch-dominierten Organisation hin zu einem normalen Unternehmen, so die SPS in einer Mitteilung.
Stäger ist promovierter Ökonom und leitet seit einem Jahr die Zürcher Privatklinik Bethanien. Er tritt sein Amt im Februar 2009 an. Er ist seit Juli 2008 Stiftungsrat der SPS und VR-Präsident des Schweizer Paraplegiker Zentrums (SPZ). Diese Funktionen wird Stäger abgeben. Der SPS-Direktor sagt, es sei sein Ziel, dass die Gruppe ihre Spitzenposition bei der ganzheitlichen Behandlung der Querschnittgelähmten behalte. Aufgabe von Stäger wird es sein, die SPS vom Pionierunternehmen zu einem normalen, modernen Unternehmen zu wandeln. Dazu gehöre auch die Trennung der operativen und strategischen Ebene, sagt SPS-Präsident Bruno Frick.
Die neue Organisation werde nach dem CEO-Prinzip funktionieren. Frick hatte vor rund einem Jahr das Präsidium von Guido A. Zäch übernommen. Zäch hatte die ganze Paraplegiker-Gruppe aufgebaut; er wurde 2007 wegen Veruntreuung letztinstanzlich verurteilt und muss dem SPS über 900000 Fr. zurückzahlen. Die alte Garde um Guido A. Zäch versuchte nach Fricks Amtsantritt, den neuen SPS-Präsidenten aus dem Amt zu bringen. Sie verlor indes den Machtkampf und wurde ersetzt. Die SPS stehe auf einem soliden Fundament, so Frick. Lediglich 70000 der 1,2 Mio Gönner hätten in den letzten zwei Jahren ihre Beiträge nicht bezahlt. Die Zahl der Gönner sei insgesamt aber stabil geblieben.




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