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Medtech-Unternehmer Straumann verkauft seine Luxushotels

Medtech-Unternehmer Straumann verkauft seine Luxushotels
Thomas Straumann will sich jetzt um Pferde und exklusive Uhren kümmern. (Bild: Keystone)

Thomas Straumann stösst seine Luxushotels in Basel und Gstaad ab und möchte sich in Zukunft vermehrt seinen exklusiven Hobbys zuwenden.

Der Basler Unternehmer und Milliardär Thomas Straumann verkauft seine beiden Luxushotels, in die er insgesamt 250 Millionen Franken investierte. Das berichtet die Zeitung «Der Sonntag».  

Es handelt sich dem Bericht zufolge um das Trois Rois in Basel und das Bellevue in Gstaad. Straumann bestätigt den Verkauf gegenüber der Zeitung «Der Sonntag»: Die beiden Hotels seien nur «zum Plausch» in seinem Portfolio gewesen.

In den letzten zwölf Jahren hat Straumann den beiden Nobeladressen wieder Geist und Glamour vergangener Zeiten zurückgegeben. Mehr als 150 Millionen Franken investierte Straumann in das verstaubte Hotel Drei Könige am Rhein, das danach unter dem Namen Les Trois Rois eine neue Blütezeit erlebte.

Straumann will sich Pferden und Uhren widmen

Bereits ein paar Jahre zuvor hatte er laut der Zeitung «Sonntag» gegen 100 Millionen ins Gstaader Grand Hotel Bellevue gesteckt. Nun will er sich vermehrt um seine Beteiligungen an Firmen im Medizinalbereich kümmern: Den Dentalimplantatehersteller Straumann, an dem er knapp 30 Prozent hält, sowie das Orthopädieunternehmen Medartis. «Beide Firmen beanspruchen mich zusehends mehr», sagt Straumann zum «Sonntag». «Und im Hinblick darauf, dass ich im kommenden Jahr 50 werde, möchte ich mich endlich wieder etwas mehr meinen Hobbys widmen können.»

Das seien namentlich edle Pferde, schöne Uhren und exklusive Autos. Als Käufer der beiden Traumhotels wird branchenintern vor allem ein Name genannt: die Qatari Diar Real Estate Investment Company, die im Besitz des Emirats Katar ist.

Die Araber investieren derzeit auf dem Bürgenstock 485 Millionen Franken. Zusammen mit dem Berner Nobelhotel Schweizerhof und dem Savoy in Lausanne, das derzeit in ein Luxushotel der Superlative umgebaut wird, beläuft sich das Investitionsvolumen bislang auf rund 650 Millionen Franken.

(muv)

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