Nach sieben Monaten löst der Co-Geschäftsführer von Dateihoster Rapidshare Kurt Sidler sein Mandat auf.

Er verlässt das Unternehmen per sofort und wird sich dem Weiterausbau seiner eigenen Consulting-Firma widmen. Offenbar konnte sich Sidler nicht mit Inhaber Christian Schmid und seiner Geschäftsführerin Alexandra Zwingli über die strategische Ausrichtung von Rapidshare einigen. «Die kurzfristige Trennung ist auf grundlegende Meinungsverschiedenheiten über die strategische Ausrichtung bzw. Neupositionierung des Unternehmens zurückzuführen», lässt Sidler verlauten. Die Trennung scheint ziemlich einseitig erfolgt zu sein - Rapidshare hat auf der Webseite keine entsprechende Meldung publiziert.

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Einst Goldgrube, nun in der Krise

Rapidshare steckt in der Krise, nachdem der Dienst fürs schnelle Tauschen grosser Dateien im Internet für deren Gründer jahrelang eine millionenschwere Goldgrube war.

Im Mai 2013 gab es beim Hauptsitz in Baar eine Massenentlassung - die Mitarbeiter wetteten auf ein kurzes Leben des Unternehmens. Dies geschah kurz nachdem Kurt Sidler präsentiert wurde. Seine Aufgabe ware es, die Firma aus der Schmuddelecke der privaten Raubkopierer zu führen. Dazu sollte die jahrelang aufgebaute Kundschaft radikal verändert werden: Weg von den privaten Dateitauschern hin zum seriösen KMU-Sektor.