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Ringier stellt die Konzernleitung neu auf

Ringier stellt die Konzernleitung neu auf
Ringier: Passt die Managementstruktur an. Keystone

Der Medienkonzern Ringier passt die Managementstruktur an. Gleichzeitig gibt es personelle Veränderungen im Verwaltungsrat.

Veröffentlicht am 28.08.2017

Ringier passt per Oktober die Managementstruktur an, wie der Medienkonzern in einer Mitteilung am Montagmorgen schreibt. «Das Group Executive Board der Ringier AG organisiert sich ab dem 1. Oktober 2017 entlang der beiden zentralen Geschäftsbereiche Publishing und Marketplaces», heisst es im Communiqué.

Die neue Konzernleitung umfasst sechs Mitglieder: CEO Marc Walder, COO Ralph Büchi, CFO Annabella Bassler, Chief Technology & Data Officer Xiaoqun Clever, Afrika-CEO Robin Lingg und Blick-Geschäftsführer Alexander Theobald.

Konzentration auf zwei Felder

«Wir konzentrieren uns mit dieser Anpassung noch mehr auf unsere zwei operativen Haupt-Geschäftsfelder Publishing und Marketplaces, in denen wir weiter wachsen wollen», kommentiert Konnzernchef Walder die Neuorganisation. «In beiden Bereichen verändern sich Markt, Technologie und Geschäftsmodelle weiterhin rasant. Mit der neuen Organisation tragen wir den daraus entstehenden Herausforderungen Rechnung.»

In den Publishing-Verantwortungsbereich von Ralph Büchi fallen weiterhin die Ringier Axel Springer Schweiz AG, zu der auch die «Handelszeitung» gehört, und die Ringier Axel Springer Media AG. Ab März 2018 übernimmt Büchi auch das Publishing-Geschäft in Afrika und Asien.

Kaiser tritt aus

Robin Lingg verantwortet künftig die digitalen Marktplätze der Ringier Gruppe, unter anderem Jobcloud und Scout24. Bis März 2018 amtet Robin Lingg weiterhin als CEO Ringier Afrika und Asien.

Thomas Kaiser, seit 2011 als CEO Ringier Digital massgeblich für den Ausbau des Marketplaces- und E-Commerce-Portfolios verantwortlich, widmet sich einer neuen unternehmerischen Aufgabe im Rahmen der vor zwei Jahren durch Ringier initiierten Digital-Ventures-Geschäfte.

Änderungen im Verwaltungsrat

Neben der Neuaufstellung in der Konzernleitung kommt es auch zu Veränderungen im Verwaltungsrat von Ringier. Martin Werfeli und Jan O. Frøshaug verlassen das strategische Gremium.

Martin Werfeli ist seit 40 Jahren in verschiedenen Funktionen für Ringier tätig. Er bleibt Präsident des Verwaltungsrates der Swissprinters AG und Vizepräsident der Ringier-Personalvorsorgestiftung sowie der Ringier und der Hans Ringier Stiftung. Als Berater bleibt er ausserdem der Familie Ringier verbunden, unter anderem als Mitglied der Annette Ringier Stiftung.

Michael Ringier dankt den Abtretenden

Michael Ringier, Verleger und Präsident des Verwaltungsrates der Ringier AG: «Martin Werfeli steht seit 40 Jahren im Dienst von Ringier und hat massgeblich zu unserem Erfolg beigetragen. So hat er mehrere Jahre als CEO und zuletzt als Mitglied des Verwaltungsrates die Geschicke unseres Unternehmens geleitet. Ich danke ihm ganz herzlich für sein bisheriges Engagement und dafür, dass er sich weiterhin in diversen Funktionen bei Ringier einbringen wird.»

Zum Austritt von Frøshaug sagt Michael Ringier: «Ich danke Jan O. Frøshaug für die wertvolle Expertise und sein fachliches Wissen, mit welchem er sich in den vergangenen 20 Jahren in unserem Gremium eingebracht hat. Wir wünschen ihm alles Gute.»

(ise/mbü)

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