Michael P. Sarp zieht sich nach acht Jahren als CEO der v. Nordeck International Holding zurück. Der vormalige Chef der IWC Schaffhausen hatte die Führung der Familienbeteiligungsgesellschaft im Jahre 2004 übernommen und nach einer strategischen Neuausrichtung erfolgreich neu positioniert, heisst es in der Mitteilung.

Unter seiner Führung entwickelte die von Nordeck Holding das Konzept, sich auf gut geführte Unternehmen in Familienbesitz zu konzentrieren, die eine langfristig angelegte Nachfolgelösung anstreben. Mit der Übernahme des Feinwäscheherstellers Zimmerli, des Tourenskibindungsspezialisten Fritschi und der Möbelmanufaktur Horgenglarus prägte er ein neuartiges Konzept einer Familienbeteiligungsgesellschaft, das inzwischen diverse Nachahmer findet.

«Jetzt sehen Michael P. Sarp und die Familie von Nordeck den Zeitpunkt gekommen, um die Verantwortung in die Hände der jungen Generation zu legen», so die Mitteilung. «Die von Nordeck Holding hat heute eine sehr starke Basis. Das Konzept, Familiengesellschaften eine langfristige Nachfolgelösung zu bieten, findet Anklang. Somit kann ich den Stab weiterreichen und mir selber noch einmal eine neue Aufgabe stellen», begründet Sarp seinen Rückzug.

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Sein Nachfolger in der Holding wird Markus von Nordeck, 40. Damit übernimmt in der Beteiligungsgesellschaft für Familienunternehmen die Familie das Steuer. Markus von Nordeck bedauert, dass «der Lotse von Bord geht».

(vst)