Gleichzeitig wird der gebürtige Franzose zum Mitglied der hiesigen Geschäftsleitung ernannt. Er tritt die Nachfolge von Mathias Thielen an, der per 1. Juli 2011 in gleicher Funktion zur Bankniederlassung von GE nach Tschechien wechselt. Boublil ist seit 13 Jahren für GE tätig, zuletzt drei Jahre als Finanzchef bei der GE Money Bank France. Die GE Money Bank Schweiz ist Teil der internationalen GE ­Capital und gehört zum Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen des amerikanischen Konzerns General Electric (GE).

In der Schweiz ist die GE Money Bank eine der führenden Anbieterinnen von Finanzierungslösungen für Privatkunden sowie von Sparprodukten für private und institutionelle Anleger – mit Schweizer Bank­lizenz. Die Angebotspalette umfasst hierzulande zudem Kreditkarten, Fahrzeug-Finan­zier­ung­en/-Leasing und das Vermitteln von Versicherungen. Die GE Money Bank Schweiz verfügt über ein Netz von 25 Filialen und beschäftigt über 700 Mitarbeitende aus mehr als 40 Nationen.

Wie kommt es, dass Sie als Finanzchef der GE Money Bank in Frankreich in gleicher Funktion von Ihrem Heimatland in die Schweiz wechseln?

Antoine Boublil:
Ich habe in meiner bis­herigen beruflichen Karriere bei GE immer internationale Tätigkeiten ausgeübt. Ich liebe spannende Tätigkeiten, in denen ich mein Wissen und meine Berufserfahrung gewinnbringend ins Business einbringen kann. Für die GE Money Bank Schweiz sehe ich viele Möglichkeiten.

Was verbindet Sie geschäftlich und privat bereits mit Ihrem neuen Arbeitsland?

Beruflich gesehen kenne ich viele Produkte, die wir auch in der Schweiz anbieten. Ich habe langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Eigenfinanzierungslösungen für Banken. Den privaten Bezug zur Schweiz habe ich über meinen Bruder: Er arbeitet bei Nestlé Schweiz.

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Von welchen Erfahrungen/Kenntnissen wollen Sie in der Schweiz profitieren?

Ich bin sehr darauf gespannt,den Markt und die Kultur kennen zu ­lernen, indem ich viel durch die Schweiz reisen werde.

Die GE Money Bank Schweiz vergibt vor allem ­Privatkredite. Was halten Sie selbst vom Leben auf Pump?

Ein Kredit bedeutet für mich die Finanzierung eines Projekts. Wichtig ist die nachhaltige Vergabe sowie Annahme von Krediten.

Wie wichtig ist Ihnen persönlich Geld?

Geld wird für mich immer ein Mittel sein, aber es bedeutet nicht alles.

Was langweilt Sie?

Wenn Leute sich gegenseitig nicht zuhören können.

Was haben Sie als Kind am liebsten ­gespielt?

Ich liebte Tennis.

Welches Buch hat Sie beeindruckt?

«Revolutionary Wealth» von Alvin Toffler, «Diplomacy» von Henry Kissinger.

Was stimmt Sie traurig?

Traurige Menschen.

Wer sind die wichtigsten Menschen in ­Ihrem Leben?

Meine Frau, Tochter und Eltern.

Was würden Sie gerne erfinden?

Eine Möglichkeit, schneller zu reisen und dadurch Zeit zu gewinnen.

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung ­ausserhalb der Arbeit?

Ich lese viel, gehe in Konzerte oder in die Oper, besuche gerne Kunstausstellungen und reise mit meiner Familie.

Wie wohnen Sie?

 Noch wohne ich in Paris, in einem Appartement mit einer Terrasse in der Nähe des Eiffelturms. Dort verbringen wir gerne Zeit mit unseren Freunden. Jetzt ­suchen wir in Zürich einen Wohnsitz mit Garten, insbesondere für unsere Tochter.

Was für ein Auto fahren Sie?

Audi oder BMW Coupé.

Welche Fähigkeiten besässen Sie gerne?

Klavier spielen zu können.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

In jeder schwierigen Situation ergibt sich fast immer ein weiterer Weg, um diesen als positive Möglichkeit zu gehen.

Was ist Ihre grösste Sorge?

Nicht den Moment zu leben – die Zeit vergeht viel zu schnell ...

Was treibt Sie derzeit am meisten an?

Einen effektiven Beitrag für GE zu leisten und ein guter Vater zu sein.

Wie wichtig ist Ihnen ein Lebenausserhalb der Arbeit?

Extrem wichtig. Ich brauche ­neben der Arbeit einen Ausgleich, um ­effektiv arbeiten zu können.

Was kochen Sie am liebsten?

Risotto mit Trüffeln.

Welchen kulinarischen Genüssen können Sie nicht widerstehen?

Ich mag sehr gerne gute Weine.

Welchen Traum wollen Sie sich erfüllen?

Ein Flugzeug fliegen zu können.

Welches Musikstück würden Sie als ­persönliche Hymne wählen?

«Stairway to heaven» von Led Zeppelin.

Steckbrief

  • Name: Antoine Boublil
  • Zivilstand: Verheiratet,eine TochterWohnort: Noch Paris,bald Zürich
  • Ausbildung: Mathematik, Wirtschaft­ und Finanzen an der Université Dauphine studiert­ und an der Sciences Po Paris graduiert
  • Bisherige Funktion: CFO, GE Money Bank France, Paris (seit 1. Juli 2008)
  • Neue Funktion: CFO, GE Money Bank Schweiz, Zürich (ab 1. Juli 2011)