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Warren Buffett gewinnt eine kleine Börsenwette

Warren Buffett: Mit seiner Strategie kann man unermesslich reich werden. Keystone

Weltweit versuchen Menschen die Strategie von Warren Buffett zu kopieren. Zu Recht, zeigt eine Wette, die der Investor nächstens gewinnen wird. Sie verrät viel über sein Erfolgsrezept.

Von Felix Rentzsch («Business Insider Deutschland»)
am 06.03.2017

Grossinvestor Warren Buffett gilt als Meister seines Fachs: Fast alles, was der 86-jährige US-Amerikaner anfasst, wird sprichwörtlich zu Gold. Die Aktie seines Unternehmens Berkshire Hathaway ist die teuerste an der Börse zu kaufende Aktie weltweit. Sein Vermögen wird auf 60,8 Milliarden Dollar geschätzt.

Viele Menschen fragen sich daher: Wie macht der Kerl das nur? Buffett ist keineswegs ein Geheimniskrämer, der sich nicht in die Karten schauen lässt. Im Gegenteil: «Das Orakel aus Omaha» gibt immer wieder Einblicke in seine Investmentstrategien.

Kaufe günstig und verkaufe nie

Inzwischen sind sogar zahlreiche Bücher erschienen, mit deren Hilfe auch Normalsterbliche Buffetts Methoden lernen können. Die Grundregel der Investmentlegende verraten wir euch natürlich gerne: Kaufe günstig und verkaufe nie. Bereits mit diesem Satz werden zwei ganz essentielle Sichtweisen von Warren Buffett deutlich:

1.) Erfolg kommt nicht von heute auf morgen.

2.) Halte die Kosten niedrig.

Das Wirtschaftsmagazin «Forbes» hat sich den zuletzt genannten Punkt etwas genauer angesehen und eine interessante Entdeckung gemacht: Einer der wesentlichen Mechanismen von Buffett liegt in der Preiskontrolle. Das Magazin führt eine Wette aus dem Jahr 2007 als Beispiel an.

Eine steile These

Buffett behauptete damals, mit einem Fonds aus dem Standard & Poor Index innerhalb einer Dekade mehr Gewinn machen zu können, als mit einem beliebigen Hedgefonds. Eine steile These – fand damals auch das «Wall Street Journal», das damals zuerst über den Deal berichtete.

Wie es aussieht, wird Warren Buffett in wenigen Wochen seine Wette über eine Million Dollar gewinnen und das, obwohl es im Jahr 2007 zahlreiche Titel gab, die bessere Prognosen hatten, als der Vanguard S&P 500, für den sich Buffett entschied. Der Clou an der Sache: Der Kaufpreis war niedriger als bei vergleichbaren Titeln, ausserdem verlangten die Fondsverwalter niedrigere Gebühren, wodurch Buffett über zehn Jahre hinweg Geld sparen und gleich niedrigere Wachstumsraten ausgleichen konnte.

Wäre die Wette nur über ein oder zwei Jahre gegangen, hätte das Ergebnis anders ausgesehen. Aber an dieser Stelle verweisen wir auf die erste Grundregel von Warren Buffett...

Dieser Text erschien zunächst bei «Business Insider Deutschland» unter dem Titel «Eine kleine Wette aus dem Jahr 2007 verrät viel über Warren Buffetts Erfolgsrezept».

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