Konkret steigert der Personaldienstleister den Umsatz um 10 Prozent auf 5,45 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage betrug das organische Wachstum laut Mitteilung vom Donnerstag 5 Prozent. Das war am oberen Rand der Erwartungen. Besonders gut gelaufen sei das Temporärgeschäft in Asien, die Feststellenvermittlung und die Technologieberatung, so die Mitteilung.

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Damit hat sich das Wachstum wieder etwas beschleunigt, nachdem es gegen Jahresende 2021 fast zum Stillstand gekommen war. Zu bedenken gilt allerdings, dass die Jahresvergleiche wegen der Corona-Wellen nicht immer sehr aussagekräftig sind.

In Sachen Profitabilität bleibt Adecco gut aufgestellt: Die Bruttomarge nahm um 100 Basispunkte auf 21,1 Prozent zu. Gründe dafür seien ein besserer Geschäftsmix und Preiserhöhungen, hiess es. Die (bereinigte) operative EBITA-Marge sank derweil um 0,8 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent. Bekanntlich investiert der Konzern aktuell viel Geld in das künftige Wachstum, was sich bei dieser Kennzahl auswirkt. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 92 Millionen und damit 26 Prozent weniger. Die Analystenerwartungen wurden bei den Gewinnzahlen verfehlt.

Beim Ausblick gibt sich das Unternehmen optimistisch. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Umsatzwachstum im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten wegen der Wachstumsinvestitionen verbessern wird. Bei der EBITA-Marge wird eine Verbesserung gegenüber dem Vorquartal, jedoch eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahresquartal (4,5%) prognostiziert.

Die Grossübernahme von Akka wirkt sich laut dem Management bereits positiv auf das Geschäft aus. Es seien erste zusätzliche Kunden gewonnen worden.