Der Solarmodulhersteller Meyer Burger wird eine Produktionsstätte für Hochleistungs-Solarmodule in Goodyear im US-Bundesstaat Arizona errichten.

Die Gründe dafür: Module in der Nähe der Endkunden zu produzieren und regionale Lieferketten aufzubauen. Zudem sollen damit die Transportemissionen reduziert und die CO2-Bilanz der Solarmodule des Unternehmens verbessert werden. Und drittens sei das Erreichen der US-Klimaziele mit Solarenergie für den Expansionsschritt mit entscheidend.

Auch interessant

Unabhängiger von Importen

Der Aufbau der Fertigung in Arizona soll laut Meyer Burger dessen Kunden im nordamerikanischen Markt einen schnelleren und direkten Zugang zu Solarmodulen ermöglichen und diese von Importen unabhängiger machen.

Es ist die erste Produktionsstätte des Unternehmens ausserhalb Europas. Die Entscheidung für Arizona fiel aufgrund der Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften vor Ort und der Nähe zu den Kunden.

Die anfängliche jährliche Produktionskapazität der Anlage soll 400 Megawatt betragen, für private und industrielle Dachanlagen sowie Solarparks.

Produktion im kommenden Jahr

Bis Ende 2022 soll die Produktion beginnen und zunächst 250 Jobs schaffen. Bei vollen 1,5 Gigawatt Kapazität soll das 500 Arbeitsplätze geben.

Meyer Burger mietet die Räumlichkeiten für die neue Produktionsstätte an – «zu marktüblichen Konditionen», schreibt Meyer Burger.

Nicht nur auf der Produktionsseite, auch bei den Mitarbeitern rüstet Meyer Burger auf. Für strategisch wichtige Funktionen, so Meyer Burger, habe man mit der Personalakquise begonnen. Dies, um die Installation und Inbetriebnahme der Anlagen vorzubereiten.

Im kommenden Jahr sollen weitere Mitarbeiter eingestellt und geschult werden, um die Produktion schnell hochfahren zu können. (red)