Wenn es um Rezessionen geht, liegen selbst Superstars der Ökonomenzunft gerne mal so richtig falsch. So behauptete Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Lucas im Jahr 2003, die Wirtschaftswissenschaft hätte das Problem der Rezessionen mittlerweile gelöst. Die globale Finanzkrise von 2008 belehrte ihn eines Besseren.

Und der damalige Notenbankchef der USA, Ben Bernanke, verkündete noch im Mai 2007, das Platzen der Immobilienblase werde keine Auswirkungen auf die Wirtschaft oder das Finanzsystem haben. Einige Monate später musste Bernanke 700 Milliarden Dollar bereitstellen, um eine Kernschmelze der Finanzmärkte zu verhindern.

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