Wenig erfreulich war in den letzten Tagen der Kursverlauf bei Credit Suisse. Die Aktie der Bank hat in der letzten Woche rund fünf Prozent an Wert verloren und seit Juli bereits zehn Prozent. Der starke Kursrückschlag brachte bei unserem Call auf das Geldhaus den Knock-Out. Die Banker am Paradeplatz kommen wegen der Probleme mit den Finanzvehikeln von Greensill einfach nicht zur Ruhe. Die Bank will Anleger jetzt weitere 750 Millionen Franken zurückbezahlen.

Auch interessant

Aber der jüngste Kursrutsch, noch dazu in Verbindung mit der aktuellen Corona-Schwäche am Gesamtmarkt, ist eine gute Gelegenheit zum Einstieg. Wir nehmen deshalb erneut ein Credit-Suisse-Call-Zertifikat in das Trader Musterdepot auf und setzen auf eine Kurswende spätestens bei Vorlage der Halbjahreszahlen am 29. Juli.

Die Aktie ist ausgebombt. Zweistellige Kurse könnten bald wieder drin sein. Das Hebel-Zertifikat kann sich dann bei einem aktuellen 6er-Hebel ganz schnell verdoppeln und verdreifachen.

 Dieser Text beschreibt die jüngsten Entwicklungen im HZ-Trader-Portfolio der HZ Musterportfolios.

Ganz knapp war es bei Gold. Exakt an der oberen Begrenzungslinie des 12-monatigen Abwärtstrends ist das Edelmetall von der Trendlinie vor einigen Tagen wieder nach oben abgeprallt. Die wichtige psychologische Marke von 1800 Dollar je Unze hat gehalten. 

Auf Seiten der Investoren war Gold zuletzt im Juni weiterhin gefragt. Der Bestand in ETFs an physisch hinterlegtem Gold stieg im vergangenen Monat leicht um 191 Millionen Dollar oder um 0,1 Prozent. Als Preistreiber für das Edelmetall hat die Branchenorganisation World Gold Council seit drei Monaten zusehends die technische Seite identifiziert. Anleger beachten das Momentum und die Trends.

Das bedeutet: Die Kursmarke von 1800 Dollar je Unze ist derzeit die entscheidende Wegmarke. Setzt Gold erneut auf diese Hürde zurück, könnte das zum nächsten Rebound und zu schnellen Kursgewinnen von drei bis fünf Prozent führen. Anleger nutzen solche Kursrücksetzer zum Einstieg und spekulieren damit auf einen schnellen Schub in Richtung 1900 Dollar. 

Als Kursfaktor immer wichtiger sind auch die Opportunitätskosten. Das sind theoretische Gewinne, die Anleger entgehen, weil sie sich für eine bestimmte Anlage entscheiden.

Aber das kann schnell wieder drehen. Wenn das Umfeld für Gold wieder richtig gut wird – bei steigender Unsicherheit –, dann werden die Opportunitätskosten zurückgehen und wieder mehr Anleger und Investoren den sicheren Hafen suchen.