Die Geschäftsschliessungen im Frühjahr haben Auswirkungen aufs Ergebnis von PSP Swiss Property: Die Immobiliengesellschaft gewährte zahlreichen Gewerbemietern einen Mieterlass oder einen Zahlungsaufschub.

Insgesamt stellten bis Ende Juni rund 350 Mieter einen Antrag auf Zahlungsaufschub oder Mietzinsanpassungen. PSP verzichtete damit auf Mieteinnahmen von 2,3 Millionen Franken, wie aus dem Halbjahresergebnis hervorgeht. Per Ende Juni waren noch Mietzinsforderungen aus der Zeit des Lockdowns in Höhe von 5,2 Millionen Franken ausstehend.

Lösungen schwierig

Der Bundesrat arbeitet derzeit im Auftrag des Parlaments an einem Gesetz, welches die Mietzahlungen für von Geschäftsschliessungen betroffenen Gewerbemietern während des Lockdowns regelt.

Dieses Gesetz erschwere «einvernehmliche Lösungen» zwischen Mietern und PSP, schreibt PSP im Halbjahresbericht. Nach Einführung der Regelung müsse die Immobiliengesellschaft voraussichtlich zusätzlich Mietzinserlasse von 0,7 Millionen Franken gewähren.

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(mbü)