56 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz will sich "sicher" oder "eher" impfen lassen. Am kritischsten zur Impfung stehen gemäss einer neuen Umfrage die Menschen in der Romandie und die Jungen. Letztere sind dafür beim Testen vorne.

Von den 18- bis 34-Jährigen wollen sich nur 48 Prozent sicher oder eher impfen lassen. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Link hervor, die der "Blick" am Samstag veröffentlicht hat. Dafür wurden Anfang März 1172 Personen befragt.

Bei den 35- bis 50-Jährigen gaben 55 Prozent an, sich "sicher" oder "eher" impfen zu lassen, bei den 51- bis 79-Jährigen war die Impfbereitschaft mit 73 Prozent klar am höchsten.

In der Westschweiz wollen sich nur 23 Prozent sicher impfen lassen, im Tessin 41 Prozent und in der Deutschschweiz 43 Prozent.

Grundsätzlich findet das Impfregime mehrheitlich Anklang, wonach zuerst die hochbetagten Risikopatienten Anspruch darauf haben. Einen allfälligen Impfzwang für das Pflegepersonal sieht die Mehrheit der Befragten kritisch: 48 Prozent wollen das nicht, 38 Prozent befürworten eine Zwang sicher oder eher.

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45 Prozent der 18- bis 34-Jährigen haben sich laut der Umfrage schon mindestens einmal auf das Coronavirus testen lassen. Bei den 35- bis 50-Jährigen liegt dieser Anteil bei 40 Prozent, bei den 51- bis 79-Jährigen noch bei 30 Prozent.

Die Hälfte der Befragten zweifelt daran, dass sie bis im Herbst wieder ein normales Leben führen kann. Rund jede und jeder dritte kann sich das dagegen vorstellen. (SDA)