Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon hat sich im zweiten Quartal 2021 weiter von der Corona-Pandemie erholt. Der Umsatz im zweiten Quartal 2021 stieg über zwei Milliarden US-Dollar an. Das erzielte Ergebnis fiel wieder viel besser aus als in der von Corona stark betroffenen Vorjahresperiode.

Konkret setzte Alcon in den drei Monaten von April bis Juni 2,09 Milliarden Dollar um, wie der Konzern in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Das sind satte 74,8 Prozent und somit deutlich mehr als im von der Pandemie stark betroffenen Vorjahresquartal.

Das Ergebnis ist wieder schwarz

Ebenfalls eine deutliche Erholung spürte der Konzern bei der Profitabilität. Die operative Marge kam bei 10,9 Prozent zu liegen (VJ -38,9%). Die operative Kernmarge lag derweil bei 18,2 Prozent (VJ -6,6).

Unter dem Strich erzielte Alcon einen Reingewinn von 151 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 422 Millionen im Vorjahr. Die Erwartungen der von der Nachrichtenagentur AWP befragten Analysten wurden mit diesen Werten klar übertroffen.

Prognose erhöht

«Die Ergebnisse des zweiten Quartals zeigen die Stärke und Widerstandsfähigkeit unserer Geschäftsbereiche mit den höchsten Quartalsumsätzen seit der Abspaltung von Novartis», wurde CEO David Endicott in dem Communiqué zitiert. Mit Blick nach vorne erhöht das Unternehmen nun seine Prognose für den Rest des Jahres.

Konkret möchte die Ex-Novartis-Tochter 2021 einen Umsatz von 8,0 bis 8,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaften (bisher 7,8 bis 8,0 Mrd). Die operative Kernmarge soll bei 17,5 Prozent zu liegen kommen (bisher 17,0%) - immer vorausgesetzt, dass es an den Märkten nicht noch einmal zu drastischen Corona-Verwerfungen kommt.

Mittelfristig (bis 2025) will das Unternehmen bekanntlich einen jährlichen Umsatz von 10 Milliarden Dollar erzielen und die operative Kernmarge im mittleren 20-Prozentbereich etablieren. Im Ausblick nicht enthalten sind mögliche Zukäufe. Der freie Cash Flow soll dann 1,8 bis 2 Milliarden Dollar betragen.

(awp/mbü)