Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 1,5 Prozent gerechnet. Im September hatte es einen Zuwachs von revidiert 1,1 (bisher: 0,5) Prozent gegeben.

Durch die Aufholjagd ist das Vorkrisenniveau inzwischen leicht übertroffen worden: Gemessen am Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, liegen die Bestellungen um 0,8 Prozent höher.

«In den zurückliegenden Monaten hat sich die Nachfrage nach Industriegütern sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland weiter belebt», betonte das Ministerium. Die Aufträge aus Deutschland legten im Oktober um 2,4 Prozent zu, die aus dem Ausland sogar um 3,2 Prozent. Dabei nahmen die Bestellungen aus der Euro-Zone um 0,5 Prozent zu, die aus dem restlichen Ausland um 4,8 Prozent.

Das Bruttoinlandprodukt ist im Sommerquartal im Rekordtempo von 8,5 Prozent gewachsen, nachdem es im Frühjahr wegen der Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie mit 9,8 Prozent so stark gefallen war wie noch nie. Im laufenden vierten Quartal rechnen viele Experten mit einem Rückschlag, da seit November neue Corona-Beschränkungen in Deutschland gelten.

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(awp/tdr)